Da kaum Wind weht, sieht es auf den ersten Blick so aus, als würden sich die Ballons überhaupt nicht bewegen. Sie schweben einfach ruhig in der Luft. Wenn die Sonne hell scheint und man von Osten nach Westen nach einer Wolke am Himmel Ausschau hält, sehen die Ballons wie eine Art Fata Morgana mitten in der Wüste aus. Kurzum, weit und breit ist nichts zu sehen, nur grünes Gras, ein strahlend blauer Himmel und drei bunte Faschingsballons, die fast unbemerkt weder zu hoch noch zu tief über dem Boden schweben. Wäre unter den Ballons nicht das tiefgrüne Gras, sondern vielleicht eine trockene Straße oder Beton, könnte man ihre farbigen Schatten sehen - die Art und Weise, wie die scharfen Sonnenstrahlen durch die durchscheinenden farbigen Ballons dringen.
Aber wegen des allgegenwärtigen Grases sind die Schatten der Ballons kaum sichtbar, geschweige denn die Farbe der Schatten. Wenn ein zufälliger Passant die Ballons sehen würde, würde er sicher denken, dass sie schon seit tausend Jahren so herumschweben. Sie behalten noch immer mehr oder weniger ihre Höhe und bewegen sich auch nicht viel zur Seite. Gegen die Sonne sieht es so aus, als würde sich die Sonne schneller nach Westen bewegen als die Ballons, und vielleicht ist das auch so. Mehr als ein Philosoph würde vielleicht behaupten, dass die Ballons mit der Sonne um die Wette fliegen, aber Physiker würden das sicher widerlegen. Tatsächlich sehen die Ballons aus physikalischer Sicht ziemlich uninteressant aus.